Ordnungsämter

Die Anforderungen an Ordnungsdienstkräfte haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Respektlosigkeit, Aggressionen und Gewalt gegenüber Einsatzkräften gehören vielerorts zum Berufsalltag. Immer häufiger werden Mitarbeitende des kommunalen Ordnungsdienstes nicht nur beleidigt, bedroht oder bespuckt, sondern auch körperlich angegriffen. Gleichzeitig sinkt bei vielen Menschen die Hemmschwelle gegenüber Amtsträgern und Vollzugsbediensteten.
Um diesen Herausforderungen professionell und sicher begegnen zu können, gewinnen Realistische Eigensicherungstrainings (RET) zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, gefährliche Situationen frühzeitig zu erkennen, Konflikte möglichst zu vermeiden oder zu deeskalieren und – wenn erforderlich – rechtssicher, verhältnismäßig und entschlossen zu handeln.
Ein wesentlicher Bestandteil des Trainings ist der sichere und rechtskonforme Umgang mit den dienstlich zugelassenen Einsatzmitteln, wie Handfesseln, Einsatzstock und Reizstoffsprühgeräten. Ergänzt wird dies durch praxiserprobte Selbstverteidigungs-, Zugriffs- und Eingriffstechniken, die sich an den tatsächlichen Anforderungen des Einsatzalltags orientieren.
Zum Einsatz- und Eigensicherungstraining von Leontraining gehören darüber hinaus moderne Kommunikations- und Deeskalationstechniken, Konfliktlösungsstrategien sowie das Erkennen von Warnsignalen und Täterverhalten.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stärkung der persönlichen Resilienz und der mentalen Handlungsfähigkeit, damit Einsatzkräfte auch unter hoher Belastung und in Stresssituationen ruhig, souverän und professionell agieren können.
Dieses Seminar hat den Titel:
Eigensicherung für Ordnungsämter
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