Verhaltensorientierte Eigensicherung bei Amoklagen
A|mok <malai.>: meist in bestimmten Verbindungen wie Amok laufen: in einem Zustand krankhafter Verwirrung [mit einer Waffe] umherlaufen und blindwütig töten.

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Die Situation
Die Bereitschaft Amoktaten, bzw. die Androhung von Amok als probates, vermeintlich letztes Mittel der Konfliktlösung einzusetzen, nimmt stetig zu. Dabei nehmen die Täter ihren eigenen Tod billigend in Kauf oder ist sogar im Tatplan so gewollt.
Es ist daher von elementarer Wichtigkeit, dass Verantwortungsträger aus Behörden und
Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Basiswissen für den Ernstfall zu vermitteln.
Darunter zählt vor allem Meldewege einzuhalten, Verantwortlichkeiten und einheitliche
Notfallpläne festzulegen.
Gerade in der ersten Phase einer Amoktat ist die emotionale Belastung und das Erregungsniveau sehr hoch und die rationale Denkfähigkeit stark eingeschränkt.
Ein kompetentes, situationsangepasstes managen solcher Szenarien, ist daher unerlässlich.
Inhalte
Begriffbestimmungen Amok, Amoklagen, Androhung von Amoktaten
Phänomenologie Struktur der Tat und die unterschiedlichen Täterprofile
Fallbeispiele Verschiedene Sachverhalte von Amoktaten
Verhalten im Notfall Notfallplan bei Amokandrohungen und Amoktaten
Technische Prävention Schlüssel, Lautsprecher, Alarmsysteme, Türen, etc.
Zusammenarbeit mit der Polizei Bereitstellung von Unterlagen, Ansprechpartner usw.
Nachsorge Psychologische Betreung, Traumatherapeuten etc.