Maritimes verhaltensorientiertes Eigensicherungstraining bei Überfällen und Geisellagen durch Piraten oder Terroristen

Situation
Piraterievorfälle nehmen immer mehr zu. Schon im ersten Halbjahr 2011 wurde ein neuer Höchstand verzeichnet. Mit weltweit 266 Vorfällen, darunter 29 Schiffentführungen mit insgesamt 508 entführten Seeleuten, ist die Entwicklung dramatisch.
Dramatisch ist auch die Zunahme von Gewaltanwendungen gegenüber den Seeleuten. Quälen, demütigen, foltern und töten gehört mittlerweile zur traurigen Tagesordnung auf den entführten oder überfallenden Schiffen.
Das Training
Trainingsannahme: Soeben wurde die Brücke eines 300 Meter langen Öltankers im Golf von Aden durch Piraten unter Beschuss genommen. Panzerbrechende Munition sowie Maschinengewehrsalven zerstören die gesamte Kabine. Ein teilnehmender Kapitän ruft theoretisch ab, was er gelernt hat: „Volle Fahrt aufnehmen, im Zick-Zack manövrieren, Notruf absetzen, Schutz in der Zitadelle suchen.“ Doch die taktische Flucht gelingt bei diesem Übungsszenario nicht, die Piraten entern schwer bewaffnet den Tanker. Genau an diesem Punkt setzt das Team von Leontraining ihr Geiselverhaltenstraining an.
Leontraining schult die Crew präventiv im Umgang mit Krisen- und Extremsituationen. Das Training zielt darauf ab, lähmende Angst und Panik zu vermeiden, handlungskompetent zu bleiben und Kontrollverlusten entgegenzuwirken. Dabei erlernt die Besatzung in realistischen Rollenübungen mit „Leontraining-Response-Cards“ interagierend u.a. neue taktische Kommunikationswege und reflektiert im Perspektivwechsel „hostage & pirate“ ihr eigenes Handeln.
Leontraining schult das Seepersonal im Ablauf der 3 Phasen einer maritimen Geisellage, sowie dem richtigen Umgang mit mir selbst und in der Gruppe als Geisel, der richtigen Verhaltensweise gegenüber den operativen Piraten und dem Verhalten bei Erstürmung durch Eliteeinheiten.
Ziel ist es, durch die zweckorientierte Interaktion mit den Piraten Überlebensvorteile als Geisel an Bord zu gewinnen.
Für dieses Geiselverhaltenstraining bedient sich Leontraining sogenannter Anscheinwaffen, wie piratentypische AK-47 Gewehre, & Spreng- und Irritationskörpern, um eine praxisnahe Simulation zu gewährleisten.
Die Ausbildung der Seeleute erfolgt durch das Leontraining-Intervention-Team (LIT), das sich aus Mitgliedern militärischer und polizeilicher Spezialeinheiten des SEK, KSK und der GSG9 rekrutiert.
Geiselverhaltenstraining in der Therorie & Praxis in Riga/Lettland durch Leontraining-Spezialkräfte.
Veranstalter war eine Reederei aus Hamburg.
Hinweis:
Bei den abgebildeten Waffen handelt es sich um Softair-Gewehre.
Softair-Waffen sind Schusswaffen, bei denen mit geringer Geschossenenergie Plastikkugeln verschossen werden können. Sie gelten als vom Waffengesetz befreite Spielzeuge, sofern sie eine Geschossenergiegrenze von 0,5 Joule nicht überschreiten.
Jedoch fallen sie nach § 42a Nr. 1 Waffengesetz unter die Anscheinswaffen, die nicht in der Öffentlichkeit getragen werden dürfen.
Sie müssen in einem verschlossenen Behältnis transportiert werden. Damit regelt das Waffengesetz indirekt ein Verbot des Airsoft-Spiels in öffentlichem Gelände bzw. außerhalb eines befriedeten Besitztums.
Leontraining garantiert die Bestimmungen des Waffengesetzes zu beachtet und einzuhalten!

Bestellung der in den Bildern gezeigten Softair-Kalashnikov Gewehre!